Bei vielen Menschen ist die Förderung zu der Riester-Rente noch nicht wirklich gut angekommen. Inzwischen wird die staatliche Förderung zwar zu einem Teil genutzt, doch es sind leider immer noch viel zu wenige Menschen, die dies nicht in Anspruch nehmen. Viele bedenken gar nicht, dass ihnen ein Steuervorteil und hohe Zulagen entgehen. Im Jahr 2008 zum Beispiel erhielt nur jeder Sechste von insgesamt zehn Personen eine geförderte Grundzulage. Die Zahlen ergaben sich von dem Finanzministerium, nach dem die Linkspartei einmal nachgefragt hatte.
Doch die Menschen sollten bereits wissen, dass sich die Riester-Rente auf jeden Fall lohnt und irgendwie auch gar nicht wegzudenken ist. Immerhin handelt es sich hierbei um eine Förderung für ältere Menschen. Die meisten Zulagen erhalten die Menschen, die in ihrem Vertrag stehen haben, dass mindestens vier Prozent des Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr gezahlt werden. Ansonsten erhalten sie bedeutend weniger Zulagen. In der Riester-Rente können mindestens 2100 Euro im Jahr eingezahlt werden. Die Menschen, die kein eigenes Einkommen erzielen, konnten bisher immer eine Police abschließen, in der gar kein Geld eingezahlt wurde. Somit konnte dennoch die volle Zulage erzielt werden. Entscheidend war hierbei eigentlich nur, dass der Ehepartner sich an die Richtlinien hielt.
In der heutigen Zeit wird dennoch reichlich viel Geld bei der sogenannten Riester-Rente verschenkt. Im Jahr 2010 wurde die volle Zulage bei etwa 58 Prozent der Sparer gezahlt. Das heißt also, dass es mehrere Millionen Sparer gab, die nicht die volle Zulage erhalten haben. In diesem Jahr gibt es neue Auflagen für die Sparer. Wer eine Riester-Rente in Anspruch nimmt, muss mindestens 60 Euro im Jahr einzahlen, damit man überhaupt die volle Sparzulage erhält. Die Policen, in denen man nicht einen Cent einzahlen musste, wurden inzwischen abgeschafft.
